von Emmerich Kàlman (1882 - 1953)
uraufgeführt: am 13.11.1915 in Wien

wichtigste Personen:
Leopold Maria, Fürst von und zu Lippert-Weylersheim
Anhilte, Ehefrau von Fürst
Edwin Roland, Fürstensohn Komtesse Stasi, Nichte der Fürstin
Sylva Varescu, Sängerin
Graf Boni Kancsianu, Verehrer von Sylva
Feri von Kerekes, Verehrer von Sylva
Eugen von Rohnsdorff, Oberleutnant

Handlung:

I. Akt:
Die schöne Sängerin Sylva Varescu hat viele Verehrer (z.B. den Grafen Boni Kancsianu und Feri von Kerekes), aber sie liebt nur den Sohn des Fürsten, Edwin.

Sylva feiert im Orpheum in Budapest ihren Abschied - sie will nach Amerika reisen - da erfährt sie, daß Edwin mit der Komtesse Stasi verheiratet werden soll. Edwin liebt aber Sylva und gibt ihr ein Heiratsversprechen vor einem Notar, obwohl sein Vater aufgrund ihrer Unwürdigkeit gegen eine Verbindung mit ihr ist. Nun will Sylva nicht mehr nach Amerika. Doch als sie von Graf Boni erfährt, daß Edwin doch Stasi ehelichen wird, ändert sie ihre Meinung abermals und beschließt, doch nach Amerika zu reisen.

II. Akt:
Einige Wochen sind vergangen und das Fürstenpaar freut sich, daß Edwin sich so gut mit seiner zukünftigen Frau versteht. Edwin hat nun auch nichts mehr gegen die Hochzeit, weil Sylva sich ohnehin nicht mehr meldet.

Da erscheint Graf Boni mit seiner Ehefrau: Es ist Sylva! Sie ist inzwischen in New York zur Csárdásfürstin gekürt worden. Edwin weiß nicht, daß Sylva sich nur als Gräfin ausgibt, um ins fürstliche Haus zu gelangen, da eine einfache Sängerin keinen Einlaß gefunden hätte. Er ist eifersüchtig und will, daß sich die beiden scheiden lassen, da eine geschiedene Gräfin immer noch gut genug für ihn wäre. Graf Boni hat mit dieser Idee kein Problem, zumal er sich nur noch für Stasi interessiert.

An dieser Stelle gibt der Fürst die Verlobung Edwins mit Stasi bekannt, doch Edwin gesteht nun, er liebe eine andere. Und Sylva wirft ihm den ehemals geschlossenen Kontrakt vor die Füße.

III. Akt:
Sylva ist empört und reist ab. Ein alter Verehrer, Herr von Kerekes, rät ihr, Trost in ihrer Kunst zu suchen.

Inzwischen ist Edwin Sylva nachgereist und bringt gleich seinen Vater mit, der sich sehr um seinen Sohn sorgt und schließlich doch in die Heirat mit Sylva einwilligt, da er in seiner Jugend auch eine verwitwete Gräfin geheiratet hat - und zwar die frühere Geliebte von Kerekes.

Schließlich erreicht Boni auch noch die Hochzeit mit Stasi und so sind endlich alle glücklich vereint.

Die bekanntesten Lieder:
Das ist die Liebe, die dumme Liebe
Die Mädis, die Mädis, die Mädis vom Chantant
Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht
Jay, Mamam Bruderherz!
Machen wirs`s den Schwalben nach
Mädchen gibt es wunderfeine
Tanzen möcht ich